Werden Sie zum Energiemanager

Von unserem Experten Markus Beer, VKW, Abteilung Energieprodukte Haushalts- und Geschäftskunden.

Von null auf hundert in 6,8 Sekunden, 150 PS, und ein Verbrauch von 5,2 Litern auf hundert Kilometer – so oder so ähnlich könnte Ihre Antwort lauten, wenn Sie nach Ihrem Auto gefragt werden. In den meisten Fällen kommen diese Angaben wie aus der Pistole geschossen, denn die Daten unseres Fahrzeugs haben wir auf Abruf gespeichert. Doch wissen Sie auch, wie viel Ihr Haus oder Ihre Wohnung verbraucht?

 

Diese Frage können nur die Wenigsten von uns beantworten. Umso verwunderlicher wenn man weiß, dass Energie ein kostbares Gut ist, effizient eingesetzt werden muss und schon gar nicht verschwendet werden sollte. Ein durchschnittliches Vier-Personen-Einfamilienhaus in Vorarl-berg benötigt pro Jahr rund 5.000 Kilowattstunden Strom. In den meisten Fällen könnte dieser Verbrauch mit einfachsten Mitteln gesenkt werden – ohne Verzicht auf den gewohnten Komfort.

Ihre eigene „Energiebilanz“ erhalten Sie mit Ihrer jährlichen Strom- und Erdgasrechnung. Sie können aber auch während des Jahres Ihre Energiekosten stets im Blick behalten: Werden Sie mit den VKW Online-Services zum eigenen ‚Energiemanager‘.

Nach einer einmaligen Registrierung auf www.vkw.at können Sie die zahlreichen Möglichkeiten der VKW Online-Services entdecken. Vertrag, Zählerstand, Verbrauch und Zahlungen. All diese Themen lassen sich kinderleicht verwalten. Mit nur wenigen Klicks werden Sie unter dem Me-nüpunkt „Mein Zählerstand“ zum Selbstableser. Die Stände der Strom- und Erdgaszähler kön-nen Sie zu Hause bequem eingeben – übrigens auch direkt über Ihr Smartphone. So erhalten Sie einen detaillierten Überblick über die Entwicklung Ihres Verbrauchs.

Vergleiche mit Haushalten ähnlicher Größe und Ausstattung helfen Ihnen dabei, Ihre Ver-brauchsdaten richtig einschätzen zu können. Wer es genauer wissen will, erhält darüber hinaus noch wertvolle Tipps und Informationen, in welchem Bereich besonders effizient gespart wer-den kann. Zusätzlich kann man auf das breite Dienstleistungsangebot der VKW zurückgreifen.

Unter dem Menüpunkt „Meine Zahlungen“ können Sie auf Online-Rechnung umstellen. Hier können Sie bequem Ihre persönlichen Online-Rechnungen verwalten. Bei Bedarf besteht auch die Möglichkeit, Ihre Bankverbindung zu ändern.

Und das Beste ist: Kunden, die bequem am Computer Ihre Zählerstände eingeben, Verbräuche prüfen oder von Papier- auf Online-Rechnung umsteigen, werden dafür sogar belohnt. Für die verschiedenen Aktivitäten gibt es Bonuspunkte, die im VKW Online-Shop eingelöst werden können. illwerke vkw hat dazu Partnerunternehmen, Kulturveranstalter und Vereine mit im Boot, um gemeinsam tolle Angebote schaffen zu können. Die Palette reicht von Karten für den Bewe-gungsberg Golm über Tickets für Sport- oder Kulturveranstaltungen, Produkten und Dienstleis-tungen der Vorarlberger Lebenshilfe, bis hin zu hocheffizienten LEDs der neuesten Generation. 

Mehr Informationen zum Thema finden Sie unter www.vkw.at.

Für weitere Fragen steht Ihnen der VKW Kundenservice unter Tel. 05574 9000 oder per Mail an kundenservice@vkw.at gerne zur Verfügung.

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Montage-Dienstleistungen

Mario Müller, Müller-Stark Montagen in Bürs

Mario Müller, Müller-Stark Montagen in Bürs

Montage-Dienstleistungen
Von unserem Experten Mario Müller

Welchen Ansprüchen müssen Montageunternehmen und deren Mitarbeiter genügen? Müller-Stark Montage-Experte Mario Müller gibt Tipps für Unternehmen, Kunden und Arbeitnehmer

Montagearbeiten und Dienstleistungen dieser Art sind ein wesentlicher Bestandteil des Produktportfolios der regionalen Klein- und Mittelbetriebe, vor allem das der Handwerksbetriebe.

Dabei ist der Qualitätsanspruch mindestens so hoch wie der Anspruch der Kunden an das Produkt selbst. Kunden wollen schnell, perfekt und zuverlässig ihr „Gekauftes“ montiert und installiert haben, bzw. umgesetzt haben. Für viele Betriebe ist der Bereich Montage eine stetige Herausforderung, den Ansprüchen der Kunden an Qualität und Zeit gerecht zu werden.

Die Zukunftsperspektive am Arbeitsmarkt, qualifiziertes und motiviertes Personal zu rekrutieren, stellt eine mittel- und langfristige Herausforderung dar, die von den Unternehmen sehr wohl unbedingt in ihrer Geschäftsplanung berücksichtig werden müssen. Für Betriebe kann dies nachhaltig zu einer Wachstumsbremse werden, wenn sie keine dementsprechenden Mitarbeiter finden. Investitionen in Mitarbeiter, die fachlich kompetent und kundenorientiert Montageleistungen bei Kunden durchführen, sollten für jeden Betrieb, der seine Produkte nicht nur ab Werk verkaufen will, sondern auch montiert, hohe Priorität haben. Neben der hohen fachlichen Kompetenz ist der Anspruch an Flexibilität mitunter der entscheidende Faktor bei Fachpersonal im Montagebereich.

Unternehmen, die Montagearbeiten als Dienstleistung anbieten, werden immer öfter selbstkritisch prüfen, ob die Personalpolitik und das Niveau der Dienstleistung den Marktansprüchen genügen. Vor allem im Bereich Industrie werden Ansprüche an Unterlieferanten ständig geprüft und erhöht.

Ein Gedankenanstoß, den wir seit Jahren bei uns im Unternehmen berücksichtigen, ist, dass Sicherheit, Sauberkeit und Ordnung auch Qualität und Wirtschaftlichkeit bedeutet. Das heißt, dieser Anspruch gilt nicht nur im Unternehmen, sondern vor allem auch vor Ort auf der Montage!

Fazit Unternehmen:
Investitionen in Personal und Ausbildung sind für Unternehmen, die Montagen durchführen, wichtig und für die Zukunft wesentlich.

Fazit Kunden:
Immer wichtiger ist bei Auftrags- und Kaufentscheidung zu überprüfen, ob Unternehmen im Bereich Montagedienstleistungen den Ansprüchen an Qualität und Zuverlässigkeit genügen.

Fazit Arbeitnehmer:
Die Zukunftsaussichten für den Job Monteur, Montageleiter usw. in den meisten Branchen, aber auch branchenübergreifend, schätzen wir sehr hoch ein. Dafür müssen Arbeitnehmer auch mit dem Unternehmen den Marktansprüchen gerecht werden.

Mehr Informationen zum Thema Montage-Dienstleistungen finden Sie auf www.mueller-stark.com.

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Wissenswertes zum Thema Waschen und Spülen mit Sonnenenergie

Helmut Burtscher - schaffa.at Experte informiert zum Thema Waschen und Spülen mit Sonnenenergie.

Helmut Burtscher - schaffa.at Experte informiert zum Thema Waschen und Spülen mit Sonnenenergie

Wissenswertes zum Thema Waschen und Spülen mit Sonnenenergie
Von unserem Experten Helmut Burtscher

Wann ist ein Warmwasseranschluss für die Waschmaschine und den Geschirrspüler sinnvoll und was muss dabei beachtet werden? illwerke vkw Energieeffizienz-Experte DI (FH) Helmut Burtscher gibt wertvolle Tipps.

Eine Waschmaschine und ein Geschirrspüler sind praktisch in jedem Haushalt zu finden. Beide Geräte benötigen Warmwasser für den Betrieb. Dazu wird das Wasser mithilfe einer Elektroheizung in den Geräten auf die gewünschte Temperatur erhitzt.

Dieser Vorgang ist im Durschnitt für rund zehn Prozent des jährlichen Stromverbrauchs im Haushalt verantwortlich. In der Regel ist es technisch ohne Probleme möglich beide Haushaltsgeräte, Waschmaschine und Geschirrspüler, an das Warmwasserleitungsnetz anzuschließen. Dadurch können Stromverbrauch und Kosten erheblich gesenkt werden – vor allem dann, wenn eine thermische Solaranlage zur Verfügung steht. Gerade im Sommer, wenn ausreichend Sonnenenergie zur Verfügung steht, wird dadurch der Ertrag der Sonnenkollektoren erhöht.

Geschirrspüler

Die meisten Geschirrspüler im Handel können wahlweise an Kalt- oder Warmwasser mit einer maximalen Zulauftemperatur von 60°C angeschlossen werden. Informationen dazu finden Sie in der Gebrauchsanweisung. Der Umbau vom üblichen Kalt- zum Warmwasseranschluss ist für gewöhnlich unproblematisch, da der Geschirrspüler meist neben dem Spülbecken in der Küche steht und dort ohnehin ein Warmwas-seranschluss vorhanden ist. Beim Warmwasseranschluss des Spülbeckens muss lediglich ein Doppel-ventil eingebaut werden. Die Kosten sind gering. Bitte wenden Sie sich im Bedarfsfall an einen Installateur.

Waschmaschine

Die Waschmaschine sollte über zwei getrennte Wasseranschlüsse für Warm- und Kaltwasser verfügen. Darauf gilt es bereits bei der Anschaffung zu achten. Bei bereits vorhandenen Waschmaschinen kann ein so genanntes „Vorschaltgerät“ nachgerüstet werden. Ein Vorschaltgerät für die Waschmaschine mischt die Wassertemperatur auf einen zuvor eingestellten Wert – zum Beispiel 40°C – und gibt in der Betriebszeit nur kaltes Wasser an die Waschmaschine ab. Darüber hinaus kann eingestellt werden, ob der Waschgang mit oder ohne Vorwäsche ablaufen soll. Für das Vorschaltgerät müssen in der Nähe des Aufstellortes der Waschmaschine zwei Zapfhähne – jeweils für Kalt- und Warmwasser – vorhanden sein.

Verluste vermeiden

Waschmaschinen und Geschirrspüler neuester Generation benötigen für den Waschgang nur wenig Wasser. Das bedeutet, dass bei einem Anschluss an das Warmwassernetz das Warmwasser sofort zur Verfügung stehen muss. Lange Leitungswege vom zentralen Warmwasserspeicher zum Geschirrspüler bedingen unerwünschte Verluste. Als Faustregel gilt: Es sollten nicht mehr als 1,5 Liter Wasser gezapft werden, bis die Temperatur an der Warmwasserzapfstelle mindestens 45°C beträgt.

Fazit

Wer sein Warmwasser umweltschonend aus einer Solaranlage bezieht und kurze, gut gedämmte Zuleitungen hat, sollte Waschmaschine und Geschirrspüler mit Warmwasser betreiben. Bei Zweifel oder Unsicherheit kontaktieren Sie bitte den jeweiligen Hersteller oder Fachhändler.

Mehr Informationen zum Thema Energieeffizienz finden Sie unter www.vkw.at.

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UNISEX-Tarife – fix ab 21. Dezember 2012

Wissenswertes zu den Unisextarifen
Von unserem Expertenteam Dr. Hackspiel & Partner

Die Zeit läuft……

Zu jeder Zeit ist es wichtig, die persönliche Absicherung zu überprüfen. Doch nur wer rechtzeitig handelt, sichert sich Prämienvorteile. Hintergrund ist die Einführung von sogenannten Unisextarifen* ab dem 21.12.2012**.

Die Einführung ist auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs zurückzuführen. Alle Versicherer in Europa müssen ihre Tarife bis spätestens 21.12.2012 auf Unisex umstellen.

Was ändert sich?

Bei den Unisextarifen wird, im Gegensatz zu den heutigen Tarifen, bei der Berechnung der Versicherungsprämien nicht mehr zwischen Mann und Frau unterschieden.

Das bedeutet für neue Verträge konkret:

Gleiche Prämien und gleiche Leistungen (bei Ableben, bei Erleben, bei Rückkauf) unabhängig vom Geschlecht.

Wer profitiert bei einem Vertragsabschluss vor Umsetzung der Richtlinie:

Ablebensversicherung: Frau
Pensionsversicherung: Mann
Privatarzt & Alternative Vorsorge: Frau und Mann
Unfallversicherung: Frau
Privatarzt und Alternative Vorsorge:
Durch die Neukalkulation – basierend auf neuen Berechnungsgrundlagen – werden die Privatarzt-Tarife für alle Personen teurer!

Auswirkungen auf bereits bestehende Versicherungen:

  • Die vereinbarten Anpassungen, ebenso die vereinbarten Altersumstellungen sind in den alten
  • Tarifen zulässig! Bei der Erhöhung der tariflichen Leistung (Kunde wünscht höheren Privatarzt-Tarif) ist ein Wechsel auf den neuen Unisex-Tarif notwendig!
  • Im nächsten Jahr ist ein zusätzlicher Einschluss von neuen versicherten Personen oder neuen Produkten innerhalb eines Vertrages möglich, wenn gewünscht können dabei die schon bestehenden Produkte unverändert bleiben. Wenn aber einzelne bestehende Produkte ausgetauscht werden sollen, dann ist die Konvertierung aller Produkte der betreffenden Person zwingend.

Privatarzt & Alternative Vorsorge:

  • Immer weniger Ärzte mit Kassenvertrag: Bei einem Privatarztbesuch werden von den gesetzlichen Krankenkassen meist nur geringe Vergütungen ausbezahlt. Dazu kommt, dass die Zahl der Ärzte mit Kassenvertrag laufend abnimmt.
  • Gegen staatliche Kürzungen absichern: Die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen werden laufend verringert. In der Regel erhält man von den gesetzlichen Krankenkassen keine bzw. nur sehr geringe Leistungen für Behandlungen im Bereich der Alternativmedizin, bei homöopathischen Arzneien sowie bei Sehbehelfen.
  • Kassenpatienten warten durchschnittlich länger: Durch die Ausweichmöglichkeit auf Privatärzte ohne Kassenvertrag erhalten Privatpatienten meist schneller Termine als Kassenpatienten. Zusätzlich haben Privatpatienten den Vorteil, nicht lange in überfüllten Wartezimmern warten zu müssen.

*Hinweis zu Kranken/Unfall: Mit dem Einsatz des Unisex Tarifs sind nicht nur die Prämien zwischen Mann und Frau gleich, es ändert sich auch der Leistungsumfang in vielen Produkten.

Unfallversicherung:

  • Aufgrund der Einführung der Unisexprämien entfällt der Prämienvorteil für Frauen – d.h., Frauen werden generell teurer werden.

Auswirkungen auf bereits bestehende Versicherungen:

  • Vereinbarte Index-Änderungen sind in bestehenden Verträgen bzw. in den alten Tarifen zulässig – ebenso die vereinbarten Altersumstellungen (z.B. Kind auf Jugend).
  • Bei einer Erhöhung des Vertrags (z.B. Neueinschluss der Rente) ist ein Wechsel auf den neuen Unisex-Tarif notwendig!
  • Im nächsten Jahr ist der Neuabschluss/Neueinschluss von weiteren Personen in einem Bündelvertrag möglich, ohne dass es eine Verpflichtung zur Konvertierung bei den schon bestehenden Versicherungen gibt. Wenn allerdings ein bereits bestehender Premium-Unfallschutz eines Mannes konvertiert wird (und dabei billiger wird), dann muss innerhalb eines Bündelvertrages auch der Unfallschutz der Frau konvertiert werden.

Wieso braucht es überhaupt eine Unfallversicherung?

  • Jährlich passieren ca. 830.000 Unfälle, mehr als 600.000 davon in der Freizeit. Also genau dann, wenn die gesetzliche Unfallversicherung nicht greift.
  • Der Premium-Unfallschutz schützt rund um die Uhr, 365 im Jahr vor den Folgen von Berufs- und Freizeitunfällen

Pensionsversicherung

  • Frauen haben eine längere Lebenserwartung als Männer. Diese statistische Tatsache wird derzeit mit höheren Prämien bei gleichen Pensionszahlungen für die Frauen im Vergleich zu den Männern berücksichtigt. Unisex wird eine Prämiensteigerung für die Männer zur Folge haben.

Auswirkungen auf bereits bestehende Versicherungen:

  • Klar ist: Vertraglich zugesicherte Vertragsänderungen (z. B. Index) sind im alten Tarif zulässig.
  • Unklar ist noch: Künftige rechtliche Regelung zu jeder individuellen Vertragsänderung
  • Auf die staatliche Pension alleine kann man sich heute nicht mehr verlassen. Mit der privaten Pensionsvorsorge weiß man ganz genau, wie viel man später bekommen wird.
  • Mit dem Abschluss einer privaten Pensionsvorsorge sichert sich der Kunden die aktuellen Rententafeln.
  • Hinzu kommt: Voraussichtlich wird der Rechenzins für neue Verträge in der Lebensversicherung zum gleichen Zeitpunkt auf 1,75 % gesenkt!

Ablebensversicherung

  • Aufgrund der Einführung der Unisexprämien entfällt der Prämienvorteil für Frauen – d.h., Frauen werden generell teurer werden.

Auswirkungen auf bereits bestehende Versicherungen:

  • Klar ist: Vertraglich zugesicherte Vertragsänderungen (z. B. Index) sind im alten Tarif zulässig. Unklar ist noch: Künftige rechtliche Regelung zu jeder individuellen Vertragsänderung

Wieso braucht es überhaupt eine Ablebensversicherung?

  • Die Ablebensversicherung ist die bestmögliche Vorsorge, um mit geringem finanziellem Aufwand die Hinterbliebenen im Fall der Fälle vor existenzbedrohenden wirtschaftlichen Folgen zu schützen.
  • Zusätzlich ist die Ablebensversicherung die richtige Wahl, wenn eine Sicherheitsleistung für ein Darlehen bzw. einen Kredit benötigt wird.

 

Kontakt
Dr. Hackspiel & Partner GmbH
Versichern – Finanzieren – Veranlagen

unabhängiger Versicherungsmakler | zertifizierter Berater für betriebliche Altersvorsorge | geprüfter Vermögensberater | geprüfter Unternehmensberater
Gewerbepark schoeller 2welten | Mariahilfstrasse 31 | 6900 Bregenz
Tel +43 5574 83600 | Fax +43 5574 83600 19
office@hackspiel.at | www.hackspiel-partner.at

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Planungsphase Küche – worauf sie achten sollten

Wissenswertes zur Küchenplanung
Von unserem Experten Andreas Lubetz, Firma Blum

Neue Küche schon in der Planungsphase erleben

Küchen werden bis zu 20 und mehr Jahre intensiv genutzt, und das nahezu täglich. Gerade deshalb, und auch weil es sich um eine größere Investition handelt, sollte bei einer neuen Küche nicht nur an deren Design gedacht, sondern auch ihre praktische Seite berücksichtigt werden. Und das am besten bereits bei der Planung, denn Änderungen zu einem späteren Zeitpunkt sind oft nur schwer möglich!

Ideen von Blum für praktische Küchen

Im Zuge der Bedürfnisforschung hat Blum Küchennutzer auf der ganzen Welt bei ihrer täglichen Arbeit in der Küche mit einer Videokamera begleitet und die Aufnahmen in der Folge intensiv analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen in eine Vielzahl neuer Beschlagslösungen ein und fördern so eine bedürfnisgerechte Produktentwicklung. Außerdem haben sich drei Themenfelder gezeigt, die wesentlichen Einfluss speziell auf die praktische Seite jeder Küche haben.

Workflow: Einfache Arbeitsabläufe und guter Zugriff

Unnötige Wege in der Küche lassen sich leicht vermeiden, wenn rechtzeitig an die Arbeitsabläufe gedacht wird. Die Arbeit geht leichter von der Hand, wenn alles dort untergebracht ist, wo es schlussendlich während der Nutzung auch tatsächlich gebraucht wird. Das gedankliche Durchspielen von typischen Alltagsbeispielen wie das „Geschirrspüler ausräumen“ oder die „Zubereitung einer Speise“ helfen schon in der Planungsphase dies gut zu berücksichtigen und etwaige Verbesserungswünsche zu erkennen. Genauso wichtig ist auch der gute Zugriff auf die verstauten Güter. Flexible Inneneinteilungen wie ORGA-LINE von Blum sorgen hierbei für Ordnung, Übersicht und einfachen Zugriff bei jeder Entnahme. Statt Türen im Unterschrank bringen Auszüge und Schubkästen besonders hohen Komfort und ergonomisch guten Zugriff bis in die hinterste Ecke. Dies gilt auch für den Oberschrank, wo Klappen ungehinderten Zugriff und Einsicht auf das Schrankinnere ermöglichen.

Space: Ausreichend Stauraum in der Küche

Der Stauraumbedarf ist individuell und abhängig von der Familiengröße oder den Koch- und Einkaufsgewohnheiten. Um den verfügbaren Raum optimal zu nutzen, gibt es verschiedene praktische Schranklösungen, mit denen auch der letzte Winkel zum wertvollen Stauraum wird. Die spezielle Eckschranklösung SPACE CORNER nutzt den Platz in der Ecke bestmöglich aus und macht jedes Staugut zudem einfach und komfortabel erreichbar. Aber auch der Spülenauszug bietet dort zusätzlichen Platz, wo sonst in Küchen oft nur eine Verblendung zu finden ist. Auch für das Verstauen von Vorräten gibt es eine überaus praktische Lösung für viel Stauraum: SPACE TOWER, der Vorratsschrank mit einzeln ausziehbaren Innenauszügen, ermöglicht direkten Zugriff von allen drei Seiten und kann in der Breite flexibel an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden.

Motion: Hoher Bedienkomfort im Küchenalltag

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer praktischen Küche ist ihr Bedienkomfort. Immerhin werden in einer Küche im Durchschnitt mehr als 80x pro Tag Klappen, Türen oder Auszüge geöffnet.

Ein gelungenes Beispiel dafür ist SERVO-DRIVE, die elektrische Öffnungsunterstützung von Blum. Leichtes Antippen an der Front – bei vollen oder schmutzigen Händen auch mit Hüfte, Knie oder Fußspitze möglich – genügt und Schubkästen oder Auszüge öffnen wie von selbst. Denselben Komfort wie bei Auszügen gibt es auch für Klappen im Oberschrank. Hier übernimmt SERVO-DRIVE neben dem Öffnen auch das Schließen der Klappe. Dank dem Dämpfsystem BLUMOTION schließen Türen, Auszüge und Klappen stets sicher, sanft und leise.

Diese drei Aspekte für eine noch praktischere Küche können im Blum Showroom in Dornbirn in zwei Küchen und unterschiedlichen Ausstellungselementen kostenlos erlebt werden. Ein besonderes Highlight ist die „Küchen-Probefahrt“, bei der die neue Küche bereits in der Planungsphase erlebbar gemacht wird. Kücheninteressierte schieben flexible Korpusse auf Rädern exakt nach ihrem Küchenplan auf Position und gestalten so in wenigen Minuten die neue Küche im Maßstab 1:1. Arbeitsabläufe und Wege werden klar erkennbar und es entsteht bereits ein erstes Gefühl für die künftige Küche. Ein ähnliches Erlebnis, wie man es bei der Probefahrt mit dem neuen Auto hat. Das gibt zusätzliche Sicherheit bei den weiteren Entscheidungen rund um die neue Küche, speziell was die praktische Seite betrifft.

Neugierig geworden? Dann am besten gleich einen Termin vereinbaren:
Blum Showroom,
„element“ Dornbirn, Lustenauer Straße 64, T 05574 705-1780
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, von 13 bis 20 Uhr; Samstag, von 9 bis 14 Uhr

Tipps und Anregungen auf www.blum.com

Auch im neu geschaffenen Ideen-Bereich der Blum-Homepage (-> www.blum.com/ideas) finden Kücheninteressierte wertvolle Tipps und Anregungen für die praktische Seite der Küche. Außerdem sieht man, wo Blum-Beschläge überall eingebaut werden können und welchen Komfort sie im Alltag bieten … und das ein Möbelleben lang! Zusätzliche Inspiration per Mausklick gibt es im Inspiration Boulevard des Ideen-Bereichs. Dort können User Produkte von Blum in realen Wohnsituationen erleben. Ob Bad, Wohn-, Schlafzimmer oder Küche – einfach anklicken und in die jeweilige Wohnwelt eintauchen.

Der Inspiration Boulevard
auf www.blum.com

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ERP-System zur Ressourcenplanung Ihres Unternehmens

Auswahl eines ERP-Systems für KMU-Betriebe
Von Philipp Beer, proTask Services ASP GmbH in Dornbirn

Ein ERP-System ist eine komplexe Anwendungssoftware zur Unterstützung der Ressourcenplanung eines gesamten Unternehmens.

Die IT-Anforderungen eines KMU Unternehmens unterscheiden sich heute kaum noch von denen eines Großunternehmens. Oft ist es nur noch die anfallende Datenmenge, nicht aber die Funktionalität die die beiden Unternehmensgrößen unterscheiden.

Philipp Beer - proTask

Bevor ein ERP-System evaluiert wird sollte der Geschäftsführer / Unternehmer ein paar wenige Fragen für sich beantworten, dann fällt die Entscheidung für das zum Unternehmen passende ERP-System leichter und schneller, zudem ist die Entscheidung auch für die Zukunft beständiger.

1. Welche Ziele wollen Sie erreichen – wohin soll die Entwicklung mittelfristig gehen?

Klingt einfach – ist es auch: Nur wer weiß, was sein Geschäft antreibt, kann die richtige Software dazu finden. Sind die Geschäftsziele einmal klar definiert, so können die Prozesse, die zum Erreichen der gesteckten Ziele verbessert oder neu eingeführt werden müssen leicht erkannt werden.
Damit sind auch schon die Funktionalitäten, die das neue ERP-System bieten muss definiert.

Die ERP-Strategie sollte sich an den Geschäftszielen ausrichten, nicht umgekehrt!

2. Wie ist mein Geschäft ausgerichtet?

  • Für ein Handelsunternehmen mit zentralem Telefonvertrieb ist eine optimierte Bestellerfassung mittels Anbindung des Telefonsystems über eine CTI-Schnittstelle von Vorteil.
  • Werden Ihre Kunden jedoch regelmäßig von Ihren Vertriebsmitarbeitern besucht, dann sind aktuelle Daten vor Ort beim Kunden wichtig, hier sind mobile Lösungen mit Smartphones und Tablet-PCs gefragt.
  • Verkaufen Sie Produkte, die für einen Webshop prädestiniert sind, dann sollte der WEB-Shop unbedingt in die ERP-Lösung integriert werden.
  • Für ein Dienstleistungsunternehmen kann ein Servicemodul für den Kundendienst ein „must have“ Kriterium sein.
  • Ist Ihr Unternehmen ein Produktionsbetrieb, so ist die Unterstützung von Stücklisten und Fremdfertigungsprozessen wichtig.

3. Was sollte eine ERP-Software heute bieten?

Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit
gehören zu den wichtigsten Auswahlkriterien für ein ERP-System. Hier bieten sich Applikationen an, die den individuellen Anpassungsaufwand minimieren und so künftige Upgrades erleichtern. Für die einfache Handhabung können bei modernen Applikationen Menüs rollenbasiert erstellt werden, so dass jeder Mitarbeiter nur seine Funktionen sieht bzw. verwenden kann.

Bietet die Applikation sogenannte Dashboards an, so kann die Einstiegsseite noch mehr Individualisiert werden und neben einem individuell zugeschnittenen Menü können auch  laufend aktuell benötigte Informationen direkt eingebunden werden.

Mandantenfähigkeit einer Softwarelösung ist heute Standard.

Vor Jahren bei KMU´s noch nicht denkbar, heute jedoch eine ganz normale Situation, dass Klein- und Mittelbetriebe Niederlassungen und Geschäftspartner im Ausland oder gar in anderen Kontinenten haben. Aus diesem Grund muss ein ERP System heute Fremdwährungen unterstützen, mehrsprachig sein und in unterschiedlichen Länderausprägungen zur Verfügung stehen.

Immer mehr Geschäftsfälle werden heutzutage von unterwegs erledigt. Selbstverständlich sollte Ihr neues ERP System vollständig integrierte Schnittstellen zu Smartphones und Tablet-PCs anbieten.

Mit diesen mobilen Anwendungen haben Sie und Ihr Vertriebsteam immer und überall Zugriff auf Ihre Geschäftsdaten, können Kunden und Partnerdaten verwalten, Freigaben erteilen, Reports lesen und somit Ihr Unternehmen auch von unterwegs sicher führen.

Wie schaut es aus mit der Einbindung von Social Media Netze ins Marketing, kann

Google Maps in die Lösung eingebunden werden, z.B. für die Optimierung der Routen für Zusteller und Wartungstechniker.

Für Betriebe die spezielle Branchenlösungen brauchen sollte die Möglichkeit bestehen, Lösungen von Drittanbietern nahtlos in das ERP-System einzubinden.

Folgende Funktionen sollte ein ERP-System für KMUs bieten:

Finanz- und Rechnungswesen Kostenrechnung
Kundenverwaltung Customer Relationship Management (CRM)
Einkauf Vertrieb
Lager- und Bestandsführung Logistik
Kundendienst / Service Berichtswesen und Verwaltung
Anbindung von Smartphones und Tablet-PCs Integrierter Report Generator
Archivierung WEB-Shop Anbindung

Vorteile für Ihr Unternehmen:

Schnelle Einarbeitung

Eine einheitliche Benutzeroberfläche angelehnt an die, den meisten Mitarbeitern bekannten Windows Bedienerfunktionen ermöglicht eine schnelle Einarbeitung.

 

Einmalige Datenerfassung

Das ERP-System als integriertes System erspart  umständliche und fehleranfällige Mehrfacheingaben  in verschiedenen Programmen mit vielleicht noch unterschiedlichen Benutzeroberflächen.
Die Daten aus Kundenangeboten können automatisch in einen Kundenauftrag übernommen werden. In der Folge kann aus dem Kundenauftrag automatisch eine Lieferung generiert werden und gleichzeitig aus diesen Daten die Faktura erstellt werden. Genauso können die Daten aus einer Lieferung in einen Retour übernommen werden. Das bedeutet zum einen eine enorme Zeitersparnis und  zum anderen fehlerfreie Daten.

Zeitaktuelle Daten

Der größte Vorteil einer zentralen Datenhaltung auf Basis eines Datenbanksystems liegt sicherlich in der Aktualität der Daten auf die jeder Mitarbeiter je nach Berechtigung Zugriff hat.

Fundierte Entscheidungsgrundlagen

Die Geschäftsleitung hat eine umfassende Sicht auf alle Aspekte Ihres Geschäfts und kann Ihre Entscheidungen auf einer zeitnahen und soliden Datenbasis treffen.

Entlastung  vom Tagesgeschäft – Konzentration auf wichtige Entscheidungen

Durch Vorgabe von Schwellwerten, Ober- Untergrenzen können durch das ERP-System Warnmeldungen generiert oder Workflows angestoßen werden. Das Management kann sich somit auf wichtige Entscheidungen oder den Ausbau des Geschäftes konzentrieren.

Kurze Installationszeiten und geringer administrativer Aufwand

Ein integriertes ERP System ermöglicht kurze Installationszeiten und geringen administrativen Aufwand.

Frühzeitige Erkennung von Systemengpässen

Mittels automatisierter Überwachungswerkzeuge werden frühzeitig, mögliche Systemengpässe erkannt und Sie werden über Mail oder andere Nachrichtenwege darüber informiert.

Für weitere Fragen steht Ihnen Philipp Beer gerne zur Verfügung: Tel. 05572 36565-303

E-Mail: office@protask.at
Homepage: www.protask.at

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Abbruch Privathäuser und Gebäude

Abbruch Privathäuser und Gebäude
Von Mario Müller, Müllerstark Montagen in Bürs

Allgemein

Privatpersonen, welche ein altes Gebäude, Einfamilienhaus, Stallgebäude und andere Objekte, abbrechen wollen oder müssen, sollten wichtige Punkte bei Bestellung und Ausführung der Abbrucharbeiten berücksichtigen.

Wichtig bei der Ausschreibung und Bestellung ist die Notwendigkeit, dass die ausführende Firma über alle gewerblichen Berechtigungen zur Durchführung von Abbrucharbeiten verfügt, um diese durchzuführen und zugleich das Material laut österreichischem Gesetz zu entsorgen.

Die Entsorgung der Materialien ist detailliert geregelt und vorgeschrieben. Eine schriftliche Bestellung bzw. ein Vertrag/Vereinbarung mit dem Auftragnehmer sollte auf jeden Fall gemacht werden.

Nachweispflicht

Der Auftraggeber ist dazu verpflichtet, Nachweise des Auftragnehmers bezüglich seiner Firma zu prüfen. Ebenso ist er dazu verpflichtet den Nachweis der ordnungsgemäßen Entsorgung der Abbruchmaterialien zu überprüfen. Bei einer Nachkontrolle durch Behörden, muss der Auftraggeber diesen Nachweis erbringen können. Es gibt in Vorarlberg einige kompetente Firmen, die diese Voraussetzungen standesgemäß erfüllen.

Baustellenkoordination

Aufgabe und Verantwortung des Auftraggebers ist die Organisation einer gesetzmäßigen Baustellenkoordination. Diese wird sehr oft „vergessen“ oder unterschätzt. Die Baustellenorganisation für Abbruch von Gebäuden ist in mehreren Abstufungen und Größenordnungen vorgeschrieben.

Informationen aus dem Bereich „Sicherheitsberatung“ können Fachunternehmen liefern. Auf der Homepage der Arbeitsinspektion Vorarlberg, finden Sie die Leitlinie „Bauarbeiten-Koordination für Bauherren“

Die Durchführung dieser Aufgabe sollte keinesfalls unterschätzt werden. Das Motto „wird schon nix passieren“ hat hierbei keine Gültigkeit.

Die Gesetzeslage ist klar geregelt und dadurch kann man nicht davon ausgehen, dass  bei fehlender Baustellenkoordination bzw. ungesetzlich Aktivitäten, von Seiten der Behörden dieses nicht als Kavaliersdelikt abgehandelt wird!

Bitte übergeben Sie auch dem Auftragnehmer die Verantwortung oder die Informationen, bezüglich Belastungen der Örtlichkeit in Bezug auf Kabellagen VKW, Telekomfirmen, Leitungslagen aller Art. Schäden in diesem Zusammenhang können zu enormen Kosten führen. Nur bei ausdrücklicher, schriftlicher Feststellung, wer für die Überprüfung verantwortlich ist, kann die Interessen des Auftraggebers absichern.

Als Auftraggeber sollten Sie in jedem Fall für Ihre Sicherheit sorgen und den Fachfirmen Ihre Kompetenz durch die schriftliche Auftragsbestätigung billigen, mit der Sie sich auch persönlich absichern.

Sollten Sie als Bauherr ein „Rundum Sorglos“ Paket buchen wollen, vergeben Sie den Auftrag schlüsselfertig an ein lizensiertes Fachunternehmen. Dadurch liegt die Verantwortung beim Fachunternehmer.

Selbst entsorgen
Wenn Sie beabsichtigen Kosten zu optimieren und z.B. Materialien selbst entsorgen wollen, trennen Sie die Materialen gezielt vor der Entsorgung. Durch das Trennen von Materialien können Kosten der Entsorgung gespart werden. Dabei gilt, dass schon vor Beginn der Abbrucharbeiten, durch Beräumen und gezieltes Entsorgen, der erste wichtige Schritt gemacht werden muss. Während der Abbrucharbeiten sollte auf jeden Fall ebenso gezielt Material getrennt werden. Nach Abschluss der Abbrucharbeiten ist dies auch möglich, allerdings in der Regel aufwändiger.

Erkundigen Sie sich über Möglichkeiten von Recyclingbaustoffen wie z.B. Mauerwerk, welches gebrochen wieder verwertet werden kann. Dabei sollte auch die behördliche Bewilligung geprüft werden. Eine sortenreine Trennung ist  grundsätzlich die günstigste Entsorgung

Bitte beachten Sie, dass Sie verpflichtet sind, in Form von Mengennachweisen wie Wiegescheinen, Rechnungen usw., die Entsorgung der verschiedenen Materialen zu dokumentieren.

Informationen und rechtliche Details zum Thema finden Sie auch im Vorarlberger Baugestez-BauG oder bei kompetenten Fachunternehmen.

Für weitere Fragen steht Ihnen Mario Müller gerne zur Verfügung:
Tel. 05552 64080
E-Mail
Homepage

 

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LED – Leuchtmittel der Zukunft

LED – Leuchtmittel der Zukunft
Von Ing. Martin Schönach, Energieberater der VKW, Bereich Energieeffizienz/Alternativenergien und Kundenservice

„Lichtemittierende Dioden“ gelten als das Leuchtmittel der Zukunft. Sie haben große Entwicklungspotenziale bei der Beleuchtungsqualität, beim Sehkomfort, bei der Energieeffizienz und in der Lebensdauer. Die LED Technologie ent-wickelt sich sehr rasch, immer mehr qualitativ gute Produkte kommen auf den Markt.

Die hellsten LED Lampen in Glühlampenform erreichen heute die Lichtabgabe einer 60 Watt Glühlampe oder einer 35 Watt Halogenspotlampe. In der Lichtausbeute – wie viel Licht eine Lampe pro Watt elektrischer Leistung abgibt – sind gute LED Lampen gerade dabei, die Energiesparlampe zu übertreffen.

Auch die Lebensdauer von LED Lampen ist nach Angaben der Hersteller höher als bei Energiesparlampen. Da LED Lampen wärmeempfindlich sind, hängt die Lebensdauer davon ab, wie es gelingt, die im Halbleiter-Chip entstehende Wärme abzuführen. LED Lampen brauchen einen Kühlkörper, der die Wärme rückseitig zum Sockel hin abführt. Für eine gute Wärmeabfuhr sind die Umgebung und die Einbausituation mitentscheidend. Die Lebensdauer wird zudem von der Qualität des elektronischen Betriebsgerätes im Sockel der LED Lampe beeinflusst. Als Lebensdauer gilt gemeinhin jene Zeit, nach dem sich die Lichtabgabe um 30 Prozent verringert hat. Als realistisch gelten derzeit 25.000 Stunden.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich durch den hohen Sehkomfort und die gute Beleuchtungsqualität. Mit einer Farbtempe-ratur von 2.700 Kelvin bieten warmweiße LED Lampen im Wohnbereich ein angenehmes Licht, das frei ist von ultra-violetten und infraroten Lichtanteilen. Beim Einschalten bieten LED Lampen außerdem sofort volles Licht. Sie lassen sich ohne Auswirkungen auf die Lebensdauer beliebig oft ein- und ausschalten.

Nachteile ergeben sich vor allem durch große Qualitätsunterschiede der im Handel angebotenen Produkte und dem vergleichsweise hohen Kaufpreis. Die Mehrkosten bei der Anschaffung hochwertiger Produkte gleichen sich jedoch nach etwa 5.000 Stunden durch Stromkosteneinsparungen wieder aus.

Vorgehens-Empfehlungen

Halbieren Sie Ihren Beleuchtungsstromverbrauch!
Setzen Sie auf Energieeffizienz, senken Sie Ihre Stromkosten und steigen Sie bei Glüh- und Halogenlampen mit längeren Betriebszeiten auf LED- Lampen um. In einem typischen Haushalt kann der Beleuchtungsstromverbrauch halbiert werden, wenn die 4 bis 5 Glüh- oder Halogenlampen mit den längsten Betriebszeiten durch LED- Lampen ersetzt werden.

© Ledon

Vorsicht bei Billigprodukten
Achten Sie beim LED-Lampenkauf auf Markenprodukte, diese sind nach unserer Erfahrung langlebiger und hinsicht-lich der Farbwiedergabe, der Spannungsfestigkeit und der Lichtfarbe den Billigprodukten überlegen.

Umrüstung von Halogen-Spotlampen
Hochvolt-Halogenlampen mit dem Sockel „GU10“ lassen sich einfach auf entsprechende LED-Spots umrüsten. Bei einem Austausch von Niedervolt-Halogenlampen (12 Volt, Sockel „GU5.3“) gegen Niedervolt LED-Spots sind in der Regel auch die Transformatoren zu ersetzen. Die elektronischen Trafos für die Halogenlampen benötigen häufig eine Mindestlast, die über der niedrigen Aufnahmeleistung der LED-Lampen liegt. Für eine effiziente Lichtlösung ist dabei ein verlustarmes elektronisches LED-Netzteil Bedingung, sonst fallen die Verluste des Netzteils im Verhältnis zu den niedrigen Leistungen der LED-Lampen stark ins Gewicht. Eine Alternative beim Umstieg ist die Umrüstung auf Hoch-volt LED-Spots mit dem Sockel „GU10“, diese Lampen kommen ohne Trafo aus. Aus Sicherheitsgründen ziehen Sie für eine solche Umrüstung bitte stets Ihren Elektroinstallateur zu Rate.

Dimmbare LED-Lampen
Für zu dimmende Beleuchtungskörper gibt es auch dimmbare LED-Lampen. Dimmbare LED-Lampen der verschie-denen Hersteller lassen sich meist nur mit Dimmern bestimmter Bauart betreiben. Klären Sie vor dem Kauf, ob sich das jeweilige LED-Produkt mit Ihrem Dimmer betreiben lässt.
Empfehlenswert sind LED-Lampen u.a. dort,

• wo mit längeren Betriebszeiten zu rechnen ist,
• wo beim Einschalten sofort volles Licht oder dimmbares Licht gewünscht wird,
• wo auf eine sehr gute Farbwiedergabe Wert gelegt wird,
• wo volles Licht auch bei tiefen Temperaturen gebraucht wird,
• wo es auf eine geringe Wärmeentwicklung ankommt.

Mehr Informationen zum Thema LED und einen Kostenvergleich mit anderen Leuchtmitteln finden Sie unter www.vkw.at.

Für weitere Fragen steht Ihnen der VKW Kundenservice unter Tel. 05574 9000 oder per Mail an kundenservice@vkw.at gerne zur Verfügung!

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Änderungen in der Neubauförderrichtlinie 2012

Änderungen in der Wohnbauförderung
Von Dipl.-Ing. Dr. Eckart Drössler, Leiter der Energieberatung und Qualitätssicherung zur Wohnbauförderung Energieinstitut Vorarlberg

Mit 1.1.2012 wurden die neuen Wohnbauförderungsrichtlinien in Kraft gesetzt. Gegenüber dem Vorjahr gibt es nur wenige Änderungen, diese sind aber wesentlich und wichtig. Dabei sind Neubau und Sanierung getrennt zu betrachten, es gibt zwei gesonderte Richtlinien.

Die wesentlichen Änderungen in der Neubauförderrichtlinie 2012

Voraussetzung für die Einreichung ist die Vollständigkeit des Antrags, dies gilt insbesondere für die Baubewilligung. Liegt keine Baubewilligung vor, kann das Projekt nicht gefördert werden und der Antrag wird daher auch nicht angenommen.

Die Wohnungskosten bzw. Verkaufspreise wurden angepasst und hinauf in den einzelnen Förderkategorien im Durchschnitt um 7% hinauf gesetzt.

In der Definition der innovativen klimarelevanten Heizsysteme wurde die Kombination des Heizsystems mit einer thermischen Solaranlage zur Pflicht mit nur einer Ausnahmemöglichkeit – zu geringer Sonneneinstrahlung. Bei Wärmepumpensystemen kann die thermische Solaranlage durch eine Photovoltaikanlage ersetzt werden.

Für Neubauten mit Ölheizungen wird keine Wohnbauförderung mehr gewährt.

Die Haushalts-Einkommensgrenzen wurden um durchschnittlich viereinhalb Prozent hinauf gesetzt.

Die Förderstufen 1 und 2 wurden zu einer Basisförderung zusammengefasst. Diese Förderstufe muss nun keine Maßnahmen des ökologischen Maßnahmenkatalogs mehr erfüllen, sehr wohl aber die neue Heizwärmebedarfsgrenze unterschreiten und über ein innovatives klimarelevantes Heizsystem verfügen.

Die neue Heizwärmebedarfsgrenze liegt bei 36 kWh/m²a für Gebäude mit einem Oberflächen-Volumenverhältnis von 0,8 oder darüber (Einfamilienhäuser). Für mittlere Wohnanlagen (Oberflächen-Volumenverhältnis von ca. 0,5) liegt diese Grenze bei 29,4 kWh/m²a. Kleinen Gebäuden der Basisstufe und Förderstufe 3 (mit einem Oberflächen-Volumenverhältnis größer 0,8) wurde ein „Solarbonus“ eingeräumt: Wird eine Solaranlage installiert, die einen Heizungsbeitrag von mindestens 15% liefert, darf die Heizwärmebedarfsgrenze um 10% überschritten werden.

Die Förderhöhe der Stufe „Basis“ entspricht dem Mittelwert der alten Stufen 1 und 2, alle anderen Fördersätze sind gleich geblieben.

Wird auf bereits bebautem Grundstück gebaut (Nachverdichtung) oder wird ein altes Gebäude ersetzt (Ersatzneubau) werden die Fördersätze um 10% erhöht.

Die Lüftungsförderung wird in 2012 letztmalig in derselben Höhe wie im Jahr zuvor ausbezahlt. Diese Förderung endet mit 31.12. definitiv. Will man sie in Anspruch nehmen, muss das Gebäude bis 31.12. fertig gestellt sein und Rechnung und Luftdichtetest müssen vorliegen.

Die Rückzahlungskonditionen und Laufzeiten sind in allen Förderstufen unverändert geblieben.

Die wesentlichen Änderungen in der Wohnhaussanierungsrichtlinie 2012

Die Anträge werden ebenfalls nur angenommen, wenn sie vollständig sind, dies gilt insbesondere für Baubewilligung, Angebote, U-Wertberechnungen, Energieausweise und Gebäudeausweis, bei Mehrwohnungshäusern der Beschluss der Eigentümergemeinschaft.

Als anerkannte Sanierungskosten gelten die Rechnungen für Sanierungen der Außenwand, der Fenster, des Daches oder der obersten Geschossdecke, der untersten Geschossdecke oder Bodenplatte. Eine Sanierung ist nur förderwürdig, wenn dabei thermische Verbesserungen im genannten Ausmaß erzielt werden.

Sanierungen der Haustechnik (Kesseltausch gegen Gasbrennwertsystem, Lüftung, Elektroanlage, Wasserinstallation, nachträglicher Lifteinbau) sind nur förderwürdig, wenn zugleich die thermische Hülle entsprechend verbessert wird.

Ölkessel werden nicht mehr gefördert, Gasbrennwertsysteme nur in Kombination mit einer Solaranlage, und wenn keine Möglichkeit zum Anschluss an ein Fernwärmenetz besteht.

Biomasseheizungen, Wärmepumpen, Solaranlagen werden nicht mehr in den Wohnbauförderungsrichtlinien sondern in der Energieförderrichtlinie gefördert.

Die Richtlinien im Originaltext und weitere Informationen sind zu finden unter:
www.vorarlberg.at
www.baubook.at

Fragen zu den personenbezogenen Fördervoraussetzungen beantwortet das Informationszentrum der Wohnbauförderung unter 05574 – 511 – 8080, Fragen zu den technischen Fördervoraussetzungen die Abteilung Energieberatung im Energieinstitut Vorarlberg unter 05572 – 31202 – 75.

Viele Gemeinden bieten Energieberatungsstunden an, nähere Informationen sind hier: www.energieinstitut.at

Dipl.-Ing. Dr. Eckart Drössler
Leiter der Energieberatung und Qualitätssicherung zur Wohnbauförderung Energieinstitut Vorarlberg
E-Mail

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Stelleninserate ohne Mindestentgeltsangaben sind strafbar!

VORSICHT! Stelleninserate ohne Angabe des Mindestentgelts ab 1.1.2012 strafbar!
Von Dr. Christoph Jenny, Direktor-Stv. Wirtschaftskammer Vorarlberg

Bereits seit 1.3.2011 sind Arbeitgeber verpflichtet, in Stelleninseraten das für den ausge­schriebenen Arbeitsplatz geltende Mindestentgelt anzugeben. Seit 1.1.2012 kann die Bezirksverwaltungsbehörde bei einem Verstoß gegen diese Verpflichtung eine Verwaltungs­strafe bis zu € 360,- verhängen; darüber hinaus ist im Gleich­behandlungs­gesetz aber auch ein Ausschluss von Bundesförderungen vorgesehen.

Die Verpflichtung zur Angabe des Mindestentgelts in Stelleninseraten gilt für alle – internen („Schwarzes Brett“, Intranet, …) und externen (Zeitungen, Internet, …) – Veröffent­lichungen, in denen ein konkreter Arbeitsplatz ausgeschrieben wird.

Nicht relevant ist dabei, ob es sich bei der ausgeschriebenen Stelle um eine Voll- oder eine Teilzeitbeschäftigung handelt; auch im Falle einer lediglich geringfügigen Beschäftigung hat daher die Angabe des Mindestentgelts zu erfolgen.

Im Stelleninserat anzugeben ist das für den im Einzelfall konkret ausgeschriebenen Arbeits­platz jeweils maßgebliche Mindestentgelt – dieses Mindestentgelt wird sich in aller Regel aus dem Branchenkollektivvertrag (seltener aus gesetzlichen Regelungen, Satzungen, Mindestlohntarifen oder Betriebsvereinbarungen) ergeben.

Die Angabe des Mindestentgelts hat betragsmäßig unter Hinweis auf die maßgeb­liche Zeiteinheit (Stunde, Woche, Monat, Jahr) zu erfolgen. Mit der Tätigkeit verbundene und im Zeitpunkt der Ausschreibung bereits bekannte Zulagen sind in das Mindestentgelt einzurechnen. Wird im Zusammenhang mit der Ausschreibung eines Arbeitsplatzes eine konkrete Berufserfahrung ausdrücklich verlangt, ist dies im Mindestentgelt entsprechend zu berücksichtigen.

Auf die Bereitschaft zu einer kollektivvertraglichen Überzahlung kann im Stelleninserat hingewiesen werden. Die Angabe eines überkollektivvertraglichen Entgelts im Inserat selbst ist nicht strafbar und daher zulässig.

Beispiele möglicher Formulierungen:
„Wir suchen … zu € … brutto monatlich.“
„Entgelt: € … brutto/Stunde, Überzahlung möglich.“
„Marktkonformes Jahresgehalt ab € … brutto abhängig von beruflicher Qualifikation und Erfahrung.“
„Überkollektivvertragliche Entlohnung ab monatlich € … brutto.“
„Verhandlungsbasis € … brutto pro Monat mit Bereitschaft zur Überzahlung.“
„Das jährliche kollektivvertragliche Mindestentgelt beträgt € …. Das tatsächliche Gehalt liegt über Kollektivvertrag und orientiert sich am Vorarlberger Arbeitsmarkt.“

Die Angabe des Mindestentgelts soll potenziellen Bewerbern als Orientierung dienen. Ver­handlungen über die Höhe der tatsächlichen Entlohnung werden dadurch – soweit sie über dem kollektivvertraglichen Mindestniveau liegen und in nicht diskriminierender Weise erfolgen – nicht beeinträchtigt.

Ein Verstoß gegen die Verpflichtung zur Angabe des Mindestentgelts in Stelleninseraten zieht zunächst eine Verwarnung des Arbeitgebers nach sich; bei weiteren Verstößen ist jeweils eine Verwaltungsstrafe von bis zu € 360,- vorgesehen. ACHTUNG: Finanziell wesent­lich stärker kann sich im Einzelfall der Ausschluss von Bundesförderungen, der bei einem Verstoß gegen die Verpflichtung zur Angabe des Mindestentgelts vom Gesetzgeber ebenfalls ausdrücklich vorgesehen ist, auswirken.

Bei weiteren Fragen kontaktieren Sie bitte:
Wirtschaftskammer Vorarlberg
Rechtsservice – Arbeits- und Sozialrecht
T: 05522/305-321 bis 323
E-Mail

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