Mit Feng Shui zu mehr Lebensenergie, Wohlgefühl und Harmonie

Jedes Ding in unserer Umgebung ist von einer eigenen Lebensenergie durchzogen - dem Qi.

Die chinesische daoistische Philosophie aus dem vierten Jahrhundert vor Christus ist die  Grundlage des Feng Shui. Diese Lehre geht davon aus, dass jedes Ding, ob Baum, Mensch, Gebäude, Tier, Eiscreme, Kochtopf oder Möbelstück, von einer unsichtbaren Lebensenergie, dem Qi, durchzogen ist.

Wenn diese Energie frei fließen kann, befindet sich alles in Harmonie miteinander. Wird sie blockiert, gibt es Störungen dieser Harmonie. Die Umgebung kann unruhig machen, obwohl kein ersichtlicher Grund vorliegt: Man kommt an einen Ort und fühlt sich unwohl, obwohl alles in bester Ordnung zu sein scheint. Solche unbestimmten Gefühle der Irritation können hervorgerufen werden durch die unglückliche Wahl der Stellplätze von Möbeln, aber auch durch unpassende Farben oder Materialien.

Seinen Ursprung hat das Feng Shui bei der Planung von Grabmälern und Wohnhäusern. Genau hier kann man auch heute ansetzen: Man nimmt die Hilfe von Feng-Shui-Experten gleich bei der Planung eines neuen Hauses in Anspruch, wenn nicht sogar bereits bei der Auswahl eines Grundstückes. Berücksichtigt werden die Himmelsrichtungen, überwiegende Windrichtung, wo sich Wasserläufe (Flüsse oder Bäche) oder natürliche Begrenzungen wie Berge und Hügel befinden, und wie die Bodenbeschaffenheit ist. Nach diesen Kriterien wird die Planung des Hauses und des Gartens vorgenommen. Im Anschluss daran folgt die Anordnung von elektrischen Geräten in den Räumen. Dies und die Auswahl der Farben übernimmt der Innenarchitekt nach intensiven Beratungen mit den zukünftigen Hausbesitzern: Persönlichkeit und Wünsche der Kunden fließen mit ein.

Schon durch kleine Veränderungen lässt sich eine große Wirkung erzielen, negative Energien werden harmonisiert.

Feng Shui eignet sich nicht nur für Neubauten in Vorarlberg, sondern auch zur Umgestaltung vorhandenen Wohnraumes. Hier kann man mit einfachen Mitteln Lebensräume verändern: durch Kalebassen (Hulus), Kristalle, Amulette, Zimmerbrunnen, besondere Steine und Düfte, die negative Energien sammeln und harmonisieren. Das Umstellen von Möbelstücken ist ebenfalls eine wirkungsvolle Maßnahme; wenige Zentimeter können bereits eine Änderung hervorrufen. Die Farben (siehe auch „Wohnen mit Farben„) spielen ebenfalls eine große Rolle in der chinesischen Lehre vom Qi. Hier gibt es keine richtigen oder falschen Farben, denn jeder Mensch assoziiert andere Dinge mit Farben.

Die individuelle Beratung erfolgt im Idealfall in den zu ändernden Räumen.
 Die Wissenschaft hinter all diesem ist so umfassend, dass man sich einen Experten zu Hilfe holen sollte. Ein paar Tipps sind jedoch allgemein anerkannt:

  • Keine Spiegel und elektrische Geräte im Schlafzimmer, wenn man schlecht schläft. Abdecken mit undurchsichtigem Tuch oder mit einem Paravent zur Nacht hilft schon.
  • Toilettendeckel immer schließen, da durch sie die Energie entweicht.
  • Den Herd nicht zwischen Kühlschrank und Spüle stellen: So wäre Feuer zwischen Wasser gefangen.
  • Regale nicht mit der offenen Seite auf das Bett oder den Sitzplatz am Schreibtisch aufstellen. Die einzelnen Bretter werden als Messer gedeutet, die die Gesundheit gefährden können.
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